Wer weiß, wofür es gut ist.

Ein Ansatz um Dir selbst und Deinem Leben zu vertrauen.


Kennst Du das auch: Du hast Dich auf eine Veranstaltung, einen neuen Job, einen wichtigen Termin, eine Feier, einen Ausflug, so sehr gefreut und warst so gut vorbereitet – und dann wird es abgesagt. Du bist vermutlich enttäuscht. Jetzt möchtest Du am liebsten die ganze Vorbereitungszeit rückgängig machen, regst Dich vielleicht auch darüber auf, bist wütend.

Ich selbst kenne das zu gut. Gerne möchte ich mit Dir eine Umgangsweise teilen, die mir inzwischen sehr hilft. Es klappt mit Übung und Bewusstsein immer besser und häufiger, mir in diesem Moment zu sagen:


Wer weiß, wofür es gut ist.



Dazu möchte ich Dir folgende Geschichte erzählen:

„Es war einmal ein Bauer in einer armen Dorfgemeinschaft. Man hielt ihn für gut gestellt, denn er besaß ein Pferd, mit dem er pflügte und Lasten beförderte.

Eines Tages lief sein Pferd davon. Seine Nachbarn riefen, wie schrecklich das sei, aber der Bauer meinte nur: "Wer weiß, wozu das gut ist.“

Ein paar Tage später kehrte das Pferd zurück und brachte zwei Wildpferde mit. Die Nachbarn freuten sich über sein günstiges Schicksal, aber der Bauer sagte nur: "Wer weiß, wozu das gut ist.“

Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Bauern, eines der Wildpferde zu reiten. Das Pferd warf ihn ab, und er brach sich ein Bein. Die Nachbarn übermittelten ihm ihr Mitgefühl für diesen tragischen Unfall, aber der Bauer sagte wieder: "Wer weiß, wozu das gut ist.“

Da kamen in der nächsten Woche Rekrutierungsoffiziere ins Dorf, um die jungen Männer zur Armee einzuziehen. Den Sohn des Bauern wollten sie nicht, weil sein Bein gebrochen war.

Als die Nachbarn ihm sagten, was für ein Glück er hat, antwortete der Bauer nur: "Wer weiß, wozu das gut ist.““

Verfasser unbekannt


Was Dir diese Geschichte in unerwarteten Situationen ermöglicht

Mit dieser Geschichte fällt es mir in unerwarteten und insbesondere in von mir anders erwarteten Situationen leichter, in diesem Moment Vertrauen, statt Ärger walten zu lassen.

Ich habe dann das Vertrauen, dass es einen Grund für diese Situation gibt, den ich nur jetzt noch nicht kenne. Ja – ich weiß, das Wort nur ist mit etwas Abstand zu der Situation leicht daher gesagt. Doch mit etwas Übung ist es mir schon oft gelungen, in den aufregenden Situationen selbst mit Ruhe zu reagieren. Ich glaube hier wirklich, dass Übung und regelmäßige Wiederholung dafür hilfreich sind.

Dies ist auch in Anlehnung an die 10.000 Stunden Regel von dem Psychologen Anders Ericsson nachvollziehbar, wo es heißt, dass ein Mensch mit Fleiß und Disziplin alles erlernen kann. Es müssen für diese Art des Bewusstseins vielleicht nicht 10.000 Stunden sein, aber auch hier finde ich die Orientierung daran sehr hilfreich, mir zu verdeutlichen, wozu wir alles in der Lage sind.


"Ich habe dann das Vertrauen, dass es einen Grund für diese Situation gibt, den ich nur jetzt noch nicht kenne. "


Vertraue in Dein Leben und seinen Verlauf

Wie oft habe ich und bestimmt auch Du es schon erlebt, dass wir im Nachhinein erfahren und erkannt haben, wofür die zuerst falsch oder zumindest ungewollte Situation hilfreich war:

Eine Veranstaltung war ein totaler Flop – wie Du von anderen Teilnehmenden erfahren hast.

Statt dem wichtigen Termin, den Du nicht wahrnehmen konntest, hast Du eine inspirierende Persönlichkeit kennengelernt.

Statt einer Feier hast Du einen erholsamen Abend verbringen können, der Deinem Körper und Geist sehr gut getan hat.

Bei einer Bewerbungsabsage hast Du hinterher Deinen wahren Traumjob gefunden.

Vertraue deshalb auch öfter mal sofort darauf, dass es das Leben und das Universum gut mit Dir meinen (hier glaube ich übrigens an Karma).


Mensch – ärgere Dich nicht

Wenn Du es nun also schaffst diesen Grundgedanken „Wer weiß, wofür es gut ist“ in vielen zukünftigen Situationen walten zu lassen, wirst Du dadurch eine größere innere Ruhe spüren. Du kannst daraus eine Stärke entwickeln, Dich häufiger bewusst zu verhalten. Damit geht es Dir besser, als wenn Dich Dein Unterbewusstsein in Rage bringt und Du vielleicht auch dadurch Dinge tust, die Du später bereust. Und ja, auch mir sind dabei schon durch Unaufmerksamkeit häufiger Dinge kaputt gegangen…

Was diese Ruhe jedoch nicht heißt, ist dass Du vollkommen emotionslos sein oder sollst. Eher wünsche ich mir für Dich das Gegenteil: Dass Du Deine Emotionen bewusster kennenlernst und ihnen auch bewusst Raum lässt. Nur eben das Unterbewusstsein, das dürfen wir öfter mal ruhen lassen.

Mit jedem Mal, in dem Du Dich bewusst für Dein gewünschtes Verhalten entscheidest, sorgst Du auch für eine Veränderung in Deinem Unterbewusstsein. Forscher haben festgestellt, dass wir uns nur zu etwa 5 % bewusst verhalten. Die weiteren 95 % sind Unterbewusstsein. Somit gilt es mit jedem bewussten Verhalten auch Dein Unterbewusstsein von dem neuen Verhalten zu überzeugen. Nur so kannst Du auf Dauer etwas an Deinem Verhalten in jeder Situation ändern.

In diesem Sinne wünsche ich Dir für möglichst viele zukünftige Situationen, dass auch Du ein Vertrauen walten lassen kannst, dass diese unerwartete Situation für etwas gut ist – nur wann Du eben erfährst, zu was sie gut war, darauf darfst Du noch ein wenig vertrauen und Geduld haben.


Deine klückliche Nancy

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