Neues Jahr - neue Chance. Wie Du ab heute Deinen Fokus wieder mit Freude in den Alltag integrierst

Meine Bitte, bevor Du beginnst zu lesen: Nimm´ Dir schonmal einen Zettel (DIN A4 oder DIN A5) einen Stift und eine Stoppuhr (zum Beispiel Dein Handy). Damit wirst Du gleich in nur ein paar Minuten einen großen WOW-Effekt haben und Deinen Fokus zurück erhalten. Deal?


Zum neuen Jahr nehmen wir uns oft viele neue Vorhaben vor. Wir setzen uns dann möglichst große und viele parallele Ziele.

Dabei ist es letztlich so, dass wir bereits mit jedem neuen Tag einen Neubeginn haben. Das heißt wir müssen gar erst bis zum Jahresanfang warten. Wenn Du Dir zum neuen Jahr entweder noch nichts vorgenommen hast, oder aber merkst Deine Vorhaben passen nun doch nicht mehr zu Dir, hast Du also genau jetzt die Chance, Dir zu überlegen, was Du Dir ab jetzt vornehmen möchtest. Nimm´ Dir dafür gerne jetzt einen Moment Zeit.



Ziele im Alltag greifbar machen

Egal für welchen Zeitraum Du Dir Ziele setzt oder etwas vornimmst: Es ist immer hilfreich Dir das möglichst greifbar für Deinen persönlichen Alltag zu machen. Das heißt, dass Du Dir ein Jahresziel auch herunter brechen kannst auf Quartalsziele, Monatsziele, ja, sogar auf Wochen und Tagesziele.

Diese Kleinteiligkeit ermöglicht Dir, dass Du bereits im laufenden Jahr erkennst, wie es um Deine Vorhaben und Ziel steht.

Dabei muss es sich jetzt nicht um besonders große Ziele handeln, oder etwas Neues, dass Du in Dein Leben ziehen möchtest. Es gehen auch einfache, alltägliche Dinge - hier ein paar Inspirationen:

  • Großes Ziel: Beweglicher sein —> kann von jetzt an im Alltag bedeuten: Für die nächsten 30 Tag jeden Tag 10 Minuten dehnen

  • Großes Ziel: Gesünder leben —> kann von jetzt an im Alltag bedeuten: Jeden Tag nur 1 Kaffee zu trinken

  • Großes Ziel: Pro Jahr 30 Bücher lesen —> kann von jetzt an im Alltag bedeuten: Jeden Tag 10 Seiten im aktuellen Buch zu lesen

  • Großes Ziel: Mehr Zeit mit meinen Lieblingsmenschen verbringen —> kann von jetzt an im Alltag bedeuten: Pro Tag nur noch 45 Minuten Display Zeit am Handy zu verbringen

  • Großes Ziel: Ein bestimmtes Sparziel erreichen —> kann von jetzt an im Alltag bedeuten: Jeden Tag alle 5 Euro Scheine und Kleingeld aus dem Portemonnaie rausnehmen und sparen


Lieber weniger, dafür besser. Drei Ziele als Faustregel.

Was ich außerdem gerade wieder selbst festgestellt habe, ist wie viel kraftvoller es ist, mir statt vielen parallelen Ziele lieber weniger Ziele zu setzen. Als Faustregel kannst Du Dir gerne drei Ziele vornehmen. Mit drei statt 10 Zielen stellt sich auch das Gefühl des Erfolges eher ein, was ein wichtiger Faktor für Deine Motivation ist. Außerdem fällt es Dir bei drei Zielen leichter Dich darauf zu fokussieren, statt Dich in zu vielen Zielen zu verlieren. Multitasking ist ja ohnehin ein Irrglaube. Denn mit weniger Zielen, dafür aber besserer Vorgehensweise, wirst Du schnell merken, dass es so viel mehr bringt lieber drei Schritte auf ein Ziel zu zugehen, und somit dieses Ziel bald zu erreichen, anstatt dass Du jeweils einen kleinen einen Schritt auf 10 Ziele zugehst.

Das fällt Dir schwer zu verstehen und zu glauben? —> Dann nimm` Dir jetzt schonmal ein Blatt Papier, einen Stift und eine Stoppuhr zur Hand.


Wir haben verlernt uns zu fokussieren

Fokussierung ist vielen von uns in der heutigen schnelllebigen Welt verloren gegangen. Wir lassen uns jedes mal ablenken, wenn unser Handy einen Ton von sich gibt. Wir checken permanent sinnfrei unsere E-Mails und Chatprogramme, nur um etwas anderes nicht zu tun. Wir lenken uns selbst ab - und lassen uns gut und schnell ablenken. Wir schieben etwas zu erledigendes vor uns her. Schließlich ist ja das stundenlange berieseln lassen vom Fernsehen (oder wie es Tobias Beck immer so schön nennt: Von der UNTEN-HALTUNGSINDUSTRIE) und Social Media viel einfacher.

Das verhindert jedoch, dass Du Deine Ziele erreichen und abschließen kannst. Dabei hast Du Dir doch Deine Ziele aus einem bestimmten Grund vorgenommen…


Mythos Multitasking

Vielleicht hast Du schon mal von dem „Attention deficit trait“ gehört? —> Dieses Aufmerksamkeitsdefizit rührt aus dem vielen Multitasking, was wir heute meinen zu können. Du meinst Du kannst Multitasking? Zu einem ganz geringen Anteil mag´ das sein. Aber unser Gehirn ist einfach nicht dafür gemacht, zwei Dinge oder noch mehr parallel zu machen. Das ist wie bei einem Computer-Programm: Auch hier werden immer nur die einzelnen Befehle nacheinander abgearbeitet. Umso mehr Befehle Du einem Computer schnell hintereinander gibst, wird er sie auch nur in der eingegangenen Reihenfolge nacheinander abarbeiten. Wie schnell er das macht hängt von der Prozessorleistung ab, aber es passiert sequentiell, nicht parallel (wenn mein Freund - der Programmierer ist - das jetzt liest, gäbe es bestimmt noch einiges zu korrigieren, aber lassen wir das heute mal so stehen).

Und genauso ist es auch bei unserem Gehirn. Auch unser Gehirn arbeitet letztlich eine Aufgabe nach der anderen ab. Manchmal biegt es dabei noch mit neuen Gedanken ganz woanders hin ab. Aber es geht immer nur eine Aufgabe nach der anderen. Step by Step.

Uuuuuund um Dir das jetzt nochmal praktisch zu verdeutlichen und Dir einen großen AHA-Moment zu verschaffen, habe ich dazu eine Übung für Dich. Für mich war diese Übung ein großer GAMECHANGER - ein richtiger Aha-Moment. Und erschrocken war ich auch noch… Aber schau´ selbst, was die Übung in Dir auslöst - und was sie Dir ermöglicht.


"Fokus hilft uns Zeit zu sparen und sorgt für mehr Freude im Leben."


Wie Du wieder lernst Dich zu fokussieren - eine praktische Übung mit AHA-Moment und WOW-Effekt

Nimm Dir jetzt das Blatt Papier, einen Stift und eine Stoppuhr zur Hand. Wir durchlaufen nunzwei Runden einer ähnliche Übung:

Runde 1. Starte gleich den Timer und stoppe die Zeit, wie lange Du für folgende Übung brauchst:

  • Schreibe auf dem Blatt von oben nach unten das gesamte „ABC“ mit allen Buchstaben des Alphabets auf

  • Die Zeit läuft weiter, während Du von links nach rechts - etwa in der Mitte des Alphabetes - den folgenden Satz schreibst „Ich mache vieles gleichzeitig“

  • Wenn Du beides geschrieben hast, hältst Du die Zeit der Stoppuhr an und notierst Dir wie lange Du für Runde 1 gebraucht hast.


Drehe nun das Blatt rum oder nimm´ Dir ein zweites Blatt.


Runde 2: Stoppe gleich wieder die Zeit für folgende veränderte Übung. Runde 2 läuft wie folgt ab:

  • Schreibe nun jeweils im Wechsel, zuerst oben das „A“ als ersten Buchstaben des Alphabets

  • Dann springst Du nach links, etwa in die Mitte des Blattes und schreibst dort den ersten Buchstaben des gleichen Satzes wie eben auf, also das „i“ (von dem Satz „ich mache vieles gleichzeitig“)

  • Dann springst Du wieder nach oben und schreibst den zweiten Buchstaben des Alphabets, das „B“

  • Nun springst Du wieder zu dem Satz nach links und schreibst den zweiten Buchstaben auf (also das „c“)

  • und so weiter, immer im Wechsel

  • Wenn Du mit dann mit dem Alphabet und dem Satz fertig bist, stoppe auch für die 2. Runde die Zeit, wie lange Du insgesamt für das ganze Alphabet und den ganze Satz benötigt hast


Der AHA-Moment und WOW-Effekt

Und nun bin ich sehr gespannt, wie Du Dein Ergebnis bewertest. Wie lange hast Du für die erste Runde der Übung gebraucht? Wie lange für die zweite Runde? Und was kannst Du für Dich selbst aus diesem Ergebnis ableiten?

Als ich diese Übung zum ersten Mal gemacht habe, war ich vollkommen verwirrt. Ich habe wirklich an mir selbst gezweifelt, weil ich zwischendurch das Alphabet nicht mehr konnte. Durch dieses hin und her springen war ich vollkommen verunsichert, welcher Buchstabe als Nächstes kommt. Außerdem habe ich mehr als doppelt so lang für die zweite Runde der Übung gebraucht als für die erste Runde. MEHR ALS DOPPELT SO LANG.

Wow - das hat mich geschockt und zum nachdenken gebracht. Ich habe diese Übung auf einem Zeit- und Selbstmanagement lernen dürfen. Kein anderer Teilnehmer hat die beiden Runden in gleicher Zeit absolviert. Keiner.



Wir lernen: Fokus hilft uns Zeit zu sparen und sorgt für mehr Freude im Leben

Diese Übung zeigt sehr deutlich, dass Multitasking ein Mythos und Irrglaube ist. Für mich war und ist diese Erkenntnis weiterhin eine große Stütze im Alltag. Denn immer wenn ich während einer Aufgabe oder einer Sache, die ich gerade mache, darüber nachdenke „mal eben noch schnell“ etwas anderes zu tun, lasse ich es dank dieser Aufgabe sein.

Klar sind wir alle keine Maschinen. Wenn Du merkst Du kannst Dich nicht mehr konzentrieren und Du stehst zum Recken und Strecken mal auf, sei´ Dir das von Herzen gegönnt. Aber setzt Dir liebe regelmäßige Zeitfenster, in denen Du wirklich nur ein Thema nach dem anderen bearbeitest. Step by Step wirst Du so Deinem Ziel näher kommen. Und denke daran: Lieber 3 Schritte auf ein Ziel zugehen anstatt je einen Schritt auf 10 parallele Ziele. Mit diesem Weg wirst Du Deinem Ziel große Schritte näher kommen - und wenn Du es dann erreicht hast, wirst Du automatisch erfreut darüber sein, dass Du es erreicht hast.

Ist das auch für Dich ein Grund direkt loszulegen? Ich jedenfalls verspüre gerade schon wieder den Drang, mit einer Aufgabe direkt loszulegenWir lernen: Fokus hilft uns Zeit zu sparen und sorgt für mehr Freude im LebenWir lernen: Fokus hilft uns Zeit zu sparen und sorgt für mehr Freude im LebenWir lernen: Fokus hilft uns Zeit zu sparen und sorgt für mehr Freude im Leben


Ich wünsche Dir von Herzen viel Freude bei der Umsetzung - und bei der anschließenden Erreichung Deiner Ziele.


Deine klückliche Nancy




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